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Datum/Zeit |
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22,00 € |
+0,60 € |
+2,73 % |
17.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005565204 |
556520 |
- € |
- € |
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Dürr Neunmontatsergebnisse 20.11.2002
Ad hoc
Mit einem Zuwachs beim konsolidierten Auftragseingang von 25% auf EUR 1.775 Mio. (Vj. 1.417) hat sich der Dürr-Konzern (WKN 556520) in den ersten 9 Monaten 2002 in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gut behauptet. Der konsolidierte Umsatz lag mit EUR 1.427 Mio. annähernd auf dem hohen Vorjahresniveau (Vj. 1.445). Der konsolidierte Auftragsbestand stieg um 21% auf EUR 1.515 Mio. (Vj. 1.250). Zu dem Erfolg beigetragen haben Großaufträge von Automobilherstellern aus Europa, Nordamerika und China.
Nach einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses EBITDA im 3. Quartal (EUR 28,1 Mio.) betrug das EBITDA in den ersten 9 Monaten 2002 insgesamt EUR 50,0 Mio. (Vj. 89,2). Es ist erheblich geprägt von Restrukturierungsaufwendungen in deutschen und amerikanischen Gesellschaften in Höhe von rd. EUR 22 Mio. sowie von der konjunkturbedingt schwachen Nachfrage vor allem bei margenstarken kurzlaufenden Aufträgen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug nach 3 Quartalen EUR minus 5,7 Mio. (Vj. 20,1).
Die Zahl der im Dürr-Konzern beschäftigten Mitarbeiter ging zum 30. September 2002 ohne Berücksichtigung projektbezogener Neueinstellungen im Unternehmensbereich Services um 7% zurück. Insgesamt reduzierte sich die Mitarbeiterzahl um 1,7% auf 12.608 Personen (Vj. 12.823). Die Investitionen in Sachanlagen betrugen EUR 12,8 Mio. (Vj. 29,9).
Vor dem Hintergrund einer überwiegend stabilen Situation bei strategischen Großprojekten geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2002 davon aus, dass Auftragseingang und Auftragsbestand über dem Vorjahr liegen, mit allerdings unterschiedlichen Auslastungen in den Unternehmensbereichen. Den Umsatz erwartet Dürr in der Größenordnung des Vorjahres.
Auf Grund der anhaltend schwachen Welt- und Automobilkonjunktur mit unverändert hoher Wettbewerbsintensität wird das Ergebnis vor Restrukturierungskosten im Gesamtjahr 2002 jedoch nicht den Vorjahreswert erreichen. Dürr sieht gute Chancen für eine Ergebnisverbesserung in 2003. Dazu werden der hohe Auftragsbestand, gezielte Restrukturierungsprogramme zur Stärkung der Ertragskraft und ein unverändert hohes Innovationstempo mit entsprechenden F&E-Aufwendungen beitragen.
Susanne Langer (0711 / 136-1785) Gerhard Zaiß (0711 / 136-1095)
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